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Akademie Digitaldruck

Hier können Sie mehr über den Prozess Digitaldruck erfahren. Mit unserem Know-how und unserer Erfahrung unterstützen und schulen wir Sie gerne in allen Bereichen.

Till Smartprint Module drucken im drop-on-demand inkjet Verfahren. Dabei überträgt ein Druckkopf über eine Düse kleine Tintentröpfchen auf den zu bedruckenden Untergrund. Dies erfolgt berührungslos und ermöglicht so die Bedruckung unterschiedlichster Oberflächen.
Bild CMYK Flaschen

Materialien
Till Smartprint Module drucken im drop-on-demand inkjet Verfahren. Dabei überträgt ein Druckkopf über eine Düse kleine Tintentröpfchen auf den zu bedruckenden Untergrund. Dies erfolgt berührungslos und ermöglicht so die Bedruckung unterschiedlichster Oberflächen.
Till Smartprint Maschinen sind universal. In der Kombination mit der geeigneten Vorbehandlung und Tinte erreichen wir die geforderten Eigenschaften.

Wir haben Erfahrung in der Bedruckung von verschiedenen Kunststoffen wie PET, PP, PE aber auch Glas mit und ohne Vergütung sowie Metalle wie Aluminium und Edelstahl.

Druckkopf
Der Druckkopf macht sich die Eigenschaft von Piezokeramik sich unter Spannungsänderung zu verformen zunutze. Ein elektrischer Impuls verändert die Form des Piezo-Elements. Diese Formveränderung bewirkt einen Druckimpuls im Tintenkanal, der zum Ausstoß eines Tintentropfens an der Düse führt. Mit dieser Technologie können wasserbasierte, lösungsmittelbasierte oder UV Tinten eingesetzt werden.

RIP Software
Ein Raster Image Processor (RIP) (deutsch Rastergrafikprozessor) ist eine spezielle Kombination aus Hardware und Software, die spezifische Daten einer höheren Seitenbeschreibungssprache, beispielsweise PostScript, PDF (auch VPS, AFP) oder PCL in eine Rastergrafik umrechnet, um diese anschließend auf einem Drucker auszugeben.

Licht und Farbe
Farbe ist keine Eigenschaft eines Gegenstands wie seine Form. Gegenstände absorbieren oder reflektieren Licht einer bestimmten Wellenlänge. Wir sehen dann die Farben, die den zurückgeworfenen Wellenlängen entsprechen. Der sichtbare Bereich der Wellenlängen liegt zwischen 380 Nanometer (blaues Licht) und 780 Nanometer (rotes Licht).

Tinten sind nicht deckend sondern durchscheinend. Licht dringt in die Tinte ein und trifft beim Durchgang auf Pigmente, die einen Teil bestimmter Lichtwellenlängen absorbieren. Der im Auge ankommende Lichtanteil bestimmt die jeweilige wahrgenommene Farbe.

Bei der additiven Farbmischung wird Licht unterschiedlicher Farben überlagert. Wenn man alle Farben des Spektrums überlagert entsteht weiß. Die additiven Grundfarben sind rot, grün, blau. Die additive Farbmischung wird für Bildschirme angewendet.

Bei der subtraktiven Farbmischung werden weißem Licht unterschiedliche Farbbestandteile entnommen. Durch Wegnehmen aller Farbbestandteile entsteht Schwarz. Die subtraktiven Grundfarben sind Cyan, Magenta, und Yellow. Man kann sie erzeugen, indem man entweder weißem Licht eine additive Grundfarbe entnimmt (Filter) oder indem man Licht zweier additiver Grundfarben überlagert. Druckfarben sind durchscheinende Substanzen, die wie Filter wirken.

Farbige Bilder werden mit den 4 Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (Key) gedruckt. Die schwarze Druckfarbe verbessert Schärfe und Tiefenwirkung. Im Druckbild stehen die Punkte der einzelnen Farben zum Teil nebeneinander oder überlagern sich ganz oder teilweise. Betrachtet man die Punkte mit der Lupe sieht man Punkte die durch subtraktive Farbmischung entstehen. Bei normalem Betrachtungsabstand kann das Auge keine Einzelpunkte mehr unterscheiden. In diesem Fall werden die vorhandenen Farben additiv gemischt.

UV Tinte
UV Tinte wird im flüssigen Zustand aufgebracht und härtet durch Bestrahlung mit UV Licht aus. Dabei entsteht keine Geruchsentwicklung wie beispielsweise beim Verdampfen von Lösungsmitteln.

Bei der Aushärtung von UV-härtenden Tinte handelt es sich chemisch gesehen um eine radikalische Polymerisation. Durch eine Aneinanderkettung von kleinen und mittelgroßen Molekülen (Monomere und Oligomere) entsteht ein größeres Gebilde.
Die in der UV-Farbe enthaltenen Photoinitiatoren, die eigentlichen Starter der Reaktion, brechen unter Einwirkung von UV-Licht auseinander und bilden Radikale. Diese Radikale reagieren mit den reaktiven Zentren (sog. Doppelbindungen) der Monomere und Oligomere, wobei die Doppelbindungen aufklappen und das Radikal weitergeben. Dadurch entsteht eine immer länger werdende Kette bzw. ein größer werdendes Netzwerk. Die anfangs flüssige Farbe wird während dieses Prozesses mehr und mehr zäh. Ab einem bestimmten Punkt kommt die Reaktion zum Erliegen, da aufgrund der fehlenden Beweglichkeit die Radikale und
Doppelbindungen nicht mehr zueinander finden und regelrecht eingefroren werden. Eine feste Farbe resultiert.

Auflösung
Im Offsetdruck wird die Druckfarbe im Vollton in einer gleichmäßigen Schicht aufgebracht. Zur Darstellung von Tönen, die zwischen dem Vollton und dem Substrat liefen muss zum Hilfsmittel der Rasterung gegriffen, d.h. Bilder und Schriften werden in Rasterpunkte einer bestimmten Größe aufgelöst.
Im Gegensatz dazu kann der Digitaldruck die Farbintensität über viele Stufen variieren (Graustufen) ohne dazu zum Hilfsmittel der klassischen Rasterung zu greifen. So kann auch bei geringerer Schreibfeinheit (z.B. 360 dpi) detailscharfe Bilder gedruckt werden. Tintenstrahldrucker können die aufgebrachte Farbmenge durch mehrmaligen Tropfenbeschuss an nahezu derselben Stelle dosieren.

Als grober Richtwert zum Vergleich mit Offsetgeräten für den 60er Raster kann der Faktor 10 genannt werden. Ein 360 dpi Digitaldrucker erzeugt demnach ein Bild mit einer ähnlich guten Detailschärfe wie ein Druck mit Filmen eines Filmbelichters mit 3600 dpi.

Bildschirme haben typischerweise eine Auflösung von 72 bis 90 dpi. Diese berechnet sich aus der Zahl der Pixel pro Zeile und deren Länge.
Daneben gibt es auch grafische Objekte, die nicht in Pixel zerlegt sind, sondern als sog. Vektordaten weitergegeben werden. Dies besitzt den Vorteil, dass die Objekte beliebig vergrößert oder verkleinert werden könne.

Passgenauigkeit
Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. Die Farben werden nacheinander aufgebracht und müssen genau ausgerichtet werden.

Auch im Digitaldruck wird pro Druckfarbe (cyan, magenta, yellow, schwarz, weiß sowie gegebenenfalls Sonderfarben) ein Druckkopf verwendet. Till Smartprint Module haben die Druckköpfe so angeordnet, dass alle Farben in einer Aufspannung nass in nass gedruckt werden. Dadurch erreichen wir optimale Passgenauigkeit.

Technische Eigenschaften

Haftung:
Unsere Systeme erzielen mit den zertifizierten Tinten optimale Haftung auf verschiedenen Substraten. Dadurch ist sichergestellt, dass die Farbe flexibel genug ist um auch nach extremen Beanspruchungen zu haften. Bild: zerknitterte Flaschen

Spülmaschinenfestigkeit:
Wir haben Tinten zertifiziert, die die Normen für Spülmaschinenfestigkeit erfüllen. Dabei müssen bis zu 500 Spülgänge ohne Qualitätsverlust des Bildes durchgeführt werden können.
iv. Lebensmittelsicherheit: die von Till zertifizierten Tintenhersteller bieten Tinte an, die für die Verwendung auf der Außenseite von Lebensmittelverpackungen von einem externen Labor zertifiziert ist. Diese Untersuchungen sind insbesondere bei Kunststoffen notwendig, da diese Materialien für Moleküle unter einer bestimmten Größe durchlässig sind. Dabei unterliegen die Druckbilder den gleichen Anforderungen wie auch derzeit verwendete Etiketten und Klebstoffe.

Recycling:
Wir arbeiten eng mit Europäischen und Amerikanischen Recyclingorganisation zusammen. Ziel ist eine optimale Integration direkt bedruckter Behälter im bestehenden Kreislauf. Bild: Flakes in Flasche

DPG Einwegpfand:
Wir haben von der DPG Deutsche Pfandgesellschaft die Lizenz erworben, unsere Maschinen mit Stempeln für das Aufbringen auf Getränkebehältern auszustatten.